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Was ist eigentlich Selbstverletzung?



Das ist eine gegen sich gerichtete Form der Aggressivität mit Beschädigungen an sich selbst.


Es gibt verschiedene Arten von Selbstverletzungen. Darunter zählen “offene” Verletzungen wie: Schnitte ( oberflächlich bis tief-das das sie dann teils chirurgisch behandelt werden müssen :

Kratzen und ständiges aufkratzen von Wunden -Exzessives Nägelkauen und Nagelbettreißen
und weitere Selbstverletzungen wie:

Ausreißen der Körperbehaarung
Schlagen des Kopfes gegen harte Oberflächen
selbsthervorgerufene Blutergüsse durch Schläge.




Versuchsweise Medikamente oder Chemikalien einzunehmen zur Selbstschädigung, oder um auszuprobieren wie diese auf den Körper wirken
Essstörungen - sie gehören auch zur Selbstverletzung
exzessives betreiben von Sport




Was sind die Ursachen für selbstverletzendes Verhalten??


Meist sind die Betroffenen in der Vergangenheit missbraucht ( körperlich oder seelisch) und/oder vernachlässigt worden und haben nie richtig gelernt mit ihren Gefühlen richtig umzugehen. Wut/ Trauer und andere nicht ausgelebte Gefühle äußern sich immer in einem Drang sich selbst zu verletzen.



Sie lehnen sich meist selbst ab und reagieren meist sehr empfindlich, grade auf Ablehnung oder dem nicht anerkannt oder angenommen werden. Die Betroffenen leider sehr oft an Stimmungsschwankungen, Impulsivität, und leichte bis starke Reizbarkeit und haben große Probleme Vertrauen aufzubauen. In der Regel ist das selbstverletzende Verhalten nicht mit mit einem Suizidversuch gleichzusetzen. Selbstverletzung wird oft eingesetzt um innere Spannungen abzubauen oder auch als in Ruf nach Hilfe. Einige Betroffene berichten in Zusammenhang von Selbstverletzung, eine Art von "Anfall", der nach der Verletzung in einer riesigen Erschöpfung und Kraftlosigkeit endet.

Eine Umgebung, in der der Mensch nicht beachtet und geachtet wird ist eine, welche persönliche Erfahrungen unstet, unangemessen oder extrem spiegelt. In anderen Worten ist das Formulieren von eigenen Erfahrungen nicht erwünscht; anstatt dessen wird es oft bestraft und/oder ins Lächerliche gezogen. Das Formulieren von schmerzvollen Erfahrungen wird abgelehnt. Die persönliche Auslegung des eigenen Verhaltens, inklusive der Erfahrung, mit welcher Absicht und Motivation etwas getan wurde, werden abgewertet...
Das was krank macht, hat zwei primäre Charakteristiken. Erstens sagt es dem Individuum, dass es falsch liegt, in der Beschreibung wie auch der Analyse der eigenen Erfahrung. Speziell die Sicht dessen, was seine Gefühle, seinen Glauben und seine Handlung hervorruft. Zweitens werden ihre Erfahrungen als von der Gesellschaft unakzeptable Charakteristika oder unakzeptable persönliche Züge eingestuft .
Diese Verletzungen können verschiedene Formen annehmen:
• "Du bist wütend, aber Du willst es nicht zugeben"
• "Du sagst nein, aber Du meinst JA, ich weiss das"
• "Du hast das getan (etwas, was du in Wirklichkeit gar nicht getan hast). Hör auf zu lügen!"
• "Du bist ein Sensibelchen, Du bist Hypersensibel"
• "Du bist nur faul"
• "Ich lasse mich von Dir nicht so manipulieren"
• "Kopf hoch. Stell Dich nicht so an. Du kommst da schon drüber weg"
• "Schau mal endlich das Positive an und hör auf, so pessimistisch zu sein..."
• "Du versuchst es nur nicht hart genug."
• "Ich gebe Dir gleich einen Grund zum Weinen!"












Was kann man tun? Eine Therapie kann sehr hilfreich sein um an den Ursprung der Verletzung zu kommen, Wut und Aggressionen und andere Gefühle richtig ausleben lernen und nicht alles gegen sich zu richten. Man kann z.B. lernen, seinen eigenen Körper besser anzunehmen und ihn pfleglich zu behandeln. Druck und Spannung kann man entgegen setzen, zum Beispiel ein heißes Bad, heiß duschen, einen ausgiebigen Spaziergang, Entspannungstechniken ( autogenes Training etc.) tanzen und sich sportlich betätigen, diesen Druck in Worte oder Bilder zu kleiden und sie aufzuschreiben, aufzumalen..oder sie anders auszudrücken. Auf ein Kissen einschlagen oder einen weichen Untergrund, bei einem Spaziergang ( wenn man irgendwie allein ist) die Gefühle einfach laut herausschreien, oder auch ganz stupide Arbeit ( z.B. Hausarbeit/ Gartenarbeit ) die etwas ablenkt. Vielleicht hilft auch ein Gespräch/ Telefonat mit Freunden oder Partnern oder auch mi dem Krisendienst oder gar der Telefonseelsorge. Jeder Betroffene muß für sich allein herausfinden, welche Methode bei ihm am besten hilft. In einigen Städten gibt es speziell dafür Selbsthilfegruppen, wo man sich auch hinwenden kann und lernen kann damit umzugehen.





©Tina Selbst

http://www.borderline-plattform.de/html/ssv.html



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